steps – Psychologische Beratung für Geflüchtete
Das eigene Land verlassen zu müssen ist für alle Menschen eine Ausnahmesituation. Menschen können sehr unterschiedlich darauf reagieren.
Und manchmal brauchen sie Unterstützung. Menschen können sich überwältigt fühlen, Angst haben oder verzweifelt sein. Manche fühlen sich wie erstarrt. Andere machen sich so viele Sorgen, dass sie nicht mehr schlafen können oder körperlich krank werden. Auch Kinder leiden häufig sehr unter den Erlebnissen und können Hilfe brauchen.
Das Projekt steps wurde von Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PiAs) an der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB) und der Berliner Akademie für Psychotherapie (BAP) kurz nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine im Frühjahr 2022 ins Leben gerufen. steps bietet seither unkompliziert kostenlose psychologische Beratung für geflüchtete Erwachsene, Kinder und Jugendliche an. Das Projekt ist Anlaufstelle für psychisch belastete Geflüchtete jeglicher Herkunftsländer.

Steps als Teil des Forschungs- und Lehrbetriebs der PHB
Das Beratungsprojekt steps ist Teil des Forschungs- und Lehrbetriebs der PHB, weshalb es zu den Aufgaben von steps gehört, das Beratungsangebot durch Forschung weiter zu verbessern und Studierende der Psychologie und Psychotherapie fortzubilden. Die steps Berater*innen, mehrheitlich PiAs der PHB und der BAP, werden supervidiert durch approbierte Therapeut*innen, welche auch regelmäßig Schulungen zu spezifischen Themen (bspw. Kinderschutz, Umgang mit Krisensituationen, Trauma und transkulturelle Beratung) anbieten. Während der Beratungssitzungen werden die Berater*innen unterstützt durch Sprachmittler*innen, von denen viele eigens für diese Arbeit geschulte Studierende der PHB sind. Das Projekt wird ständig weiterentwickelt und an die Bedarfslagen der Klient*innen angepasst.
